


Dieses Jahr
nahmen wir nochmals bei
dem Turnier in Innsbruck teil und bewiesen dass der Sieg
letztes Jahr
keine Eintagsfliege war.
Susi Prechtel bemühte sich sehr und suchte für uns
eine neutrale Unterkunft aus; sie landete damit einen Volltreffer.
Wenn hübsche
Menschen reisen, ist das Wetter super! Einen Tag vor unserer Anreise war in
Innsbruck
noch Winter;
kaum waren wir da, holten wir uns alle einen fetten Sonnenbrand ab. Die erste Nacht
war für die Kids ein Traum (elf Jungs in einem Zimmer,
die Mädels teilten sich
ein anderes) und für einige Eltern ein Albtraum, die letzten
Kinder gingen um
vier Uhr erst in die Federn.
Dieses Jahr, dachte ich mir, wird leichter für
uns, da wir letztes Jahr die jahrgangsmäßig
jüngste Mannschaft im Turnier waren.
Doch nach dieser
langen Nacht verschlief unsere Mannschaft ihr erstes Spiel gegen SPG
Reichenau
und erspielte sich noch ein 2:2.
Natürlich konnte ich mit dem
Ergebnis nicht
ganz zufrieden sein.
Auch in diesem Alter müssen die Jungs lernen, dass nach
einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen die Leistung
stimmen muss.
Im
zweiten Spiel gegen SVI waren sie hellwach und gewannen mit 5:2.
Im
Jahr zuvor
waren wir bei den Franzosen unbeliebt. Dieses Mal wurden wir von den Schweizern
vom FC Wallisellen beschimpft,
diese Mannschaft war technisch mit uns
auf
Augenhöhe.
Meine Devise heißt, einer technisch gleichwertig starken
Mannschaft
muss man mit einem gesunden Körpereinsatz entgegen treten.
Somit gewannen wir 3:0 gegen FC Wallisellen.
Nach den drei Spielen
fuhren wir mit unseren müden Spielern in die Unterkunft, wo wir
dann bekocht
wurden.
Diese Nacht wurde nicht so lang wie die erste. Nach
dem Frühstück am nächsten Morgen ging es ausgeschlafener zum Turnier,
wo die Fortsetzung des Turniers
stattfand. Gegen SU Inzing fuhren wir einen ungefährdeten 3:0
Sieg ein.
Im
nächsten Spiel mussten wir gegen SPG Innsbruck West antreten. Diese Mannschaft
setzte letztes Jahr zwei bis drei Jahre ältere Spieler ein
und wurde disqualifiziert. Sie hatten wohl noch ziemlich viel Wut auf uns. Mit groben Foulspiel
setzen sie uns schwer zu,
doch unsere Spieler ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe
bringen und schickten die Österreicher mit 4:1 vom Platz.
Auch an diesem Wochenende
hatte die Mannschaft die lautesten und besten Schlachtenbummler dabei, die die Spieler zu Höchstleistungen geschrien
und getrieben
haben. Im letzten Spiel ging es mal wieder um den Turniersieg gegen eine
Mannschaft aus Fulda, die hieß JSG Sickels/Oberrode.
Nach drei Minuten waren wir
schon 1:0 in Rückstand, nach frenetischem Anfeuern unserer Fans,
schlugen unsere
Jungs nochmals zurück und erzielten den Ausgleich. Ohne nachzurechnen war ich
der Meinung, das Unentschieden würde reichen
und habe die Mannschaft defensiver
spielen lassen, bis Dominik mir mitteilte, dass wir gewinnen
müssen.
Schnell
wurde wieder offensiver aufgestellt und es machte zweimal Bumm; schlussendlich siegten wir
mit 3:1 und verteidigten unseren Titel erfolgreich.
Nach der Siegerehrung fuhren
wir ins Quartier und feierten unseren Turniersieg
am Lagerfeuer mit Champagner
und Kindersekt.
Recht herzlichen
Dank an Susi die alles organisiert hat und an
alle anderen Frauen
die ihre Kinder und Ihre Macho-Männer bekocht haben.
Das Recht,
nehme ich mir jetzt mal raus, um zu sagen
„Die meisten Männer glaube ich, die
waren faul, auch ich!“
Danke ihr lieben Frauen, wir wissen gar nicht was wir ohne
euch anfangen sollten.
Liebe
Grüße
Manfred





